Die Maker Faire – mit Abstand die coolste Messe, die wir, Jasmin (6b) und Richard (8a), je erlebt haben! Bei dieser riesigen Erfindermesse geht es vor allem darum, dass sich „Maker“ (also Macher und Erfinder) untereinander austauschen und den Besuchern ihre Projekte zeigen. Die Maker Faire gibt es an vielen Orten auf der Welt, und die in Hannover ist die drittgrößte weltweit. Über 15.000 Besucher strömten am 15. und 16. August in die großen Hallen der Maker Faire Hannover. Und das Beste daran: Wir waren nicht nur als Gäste da, sondern als echte Aussteller am Sonntag, den 16. August!
Wie es dazu kam
Der Regionalwettbewerbsleiter Münsterland, Berthold Sommer, hatte uns gefragt, ob wir Lust hätten, unsere Projekte auf dem Stand der Jugend forscht Stiftung e.V. zu präsentieren. Natürlich haben wir sofort zugesagt!
Wie es für uns auf der Maker Faire Hannover war? Das erfahrt ihr jetzt.
Jasmins Mikroskopier-Station
Ich (Jasmin) hatte meine zwei Biologie-Projekte aus der 4. und 5. Klasse, in denen ich mich mit Mikroorganismen beschäftigt habe, dabei. Mit meiner Hilfe durften die Kinder selbst mikroskopieren. Ich hatte unter anderem eine Probe aus der Regenrinne aus unserem Garten dabei. Das war trockener Dreck, den ich erst morgens mit Wasser aufgeweicht hatte. Ich war so begeistert, dass die Besucher so viele Rädertierchen in der Probe entdecken konnten – denn nur so war es auch wirklich spannend für sie. Am meisten konnte ich die kleinen Besucher begeistern, als sie selbst blaue oder rote Farbe in die Petrischale mit der Probe tropfen konnten – also ein richtiges Experiment eigenständig durchführten. So haben sie besonders gut gesehen, wie sich die Wimpern von den Rädertierchen bewegt haben.
Mein Projekt aus der 4. Klasse wurde auch gern von den Ansprechpartnern der Jugend forscht Stiftung genutzt, um zu zeigen, dass man schon in der Grundschule bei „Jugend forscht“ mitmachen kann.
Es war ein tolles Gefühl, selbst als „Maker“ den anderen etwas beizubringen.
Richards Technik-Ecke
Ich (Richard) hatte meine Technik-Projekte aus den vergangenen Jahren mit dem Mikrocomputer Calliope mini dabei – die Trainingsflöte (Blockflöte zum Trainieren), Zählen wie ein Computer (Hände, mit denen das Zählen im Binärsystem gelernt wird) und die MiniEnigma (nachgebaute Verschlüsselungsmaschine Enigma). An unserem Stand bin ich mit vielen technikbegeisterten Leuten ins Gespräch gekommen. Das hat riesigen Spaß gemacht! Durch das Fachsimpeln mit ihnen habe ich super viele neue Ideen für die Zukunft bekommen und konnte gleichzeitig auch anderen Besuchern Ideen für ihre eigenen Projekte mitgeben.
Unser Fazit: Einfach nur cool!
Die Maker Faire war für uns beide ein unvergessliches Erlebnis. Es war am Stand nie langweilig. Wir hatten aber auch Zeit, selbst über die Maker Faire zu bummeln und uns andere coole Projekte anzuschauen. Für unsere neuen „Jugend Forscht“-Projekte haben wir uns auch schon mit Makern ausgetauscht und weitere Ideen gesammelt.



