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Die musische Erziehung ist integraler Bestandteil der Persönlichkeitserziehung. Deswegen haben die Vermittlung von musikalischen Grunderfahrungen, Kenntnissen und Fähigkeiten, sowie die Förderung spezieller musikalischer Begabungen, einen hohen Stellenwert. Diesen Zielsetzungen entsprechen organisatorisch der Pflichtbereich Musik in den Klassen 5, 8, 9 und 10 (ein Halbjahr) und der Wahlbereich (Klasse 6 und Sek. II).

EMSA-Schule

EMSA ist die Abkürzung für „Eine (Musik-)Schule für alle“ und steht für eine intensivere zeitliche und inhaltliche Verzahnung des Musik- und Instrumentalunterrichts, sowie der Sicherstellung hoher Qualitätsstandards im Musikbereich.

Innerhalb der EMSA-Fortbildung wurde z.B. das 8er Ensemble als neuer Baustein entwickelt, welches es bisher NRW weit nur in Hattingen gibt und auch viel Beachtung in der Fachaufsicht des Landes erhalten hat.

Bei diesem Ensemble werden die unterrichtlichen Inhalte des Musikunterrichts im Instrumentalspiel weiter vertieft. Weitere Bausteine und Workshopangebote sind in Erarbeitung, sodass das Angebot in nächster Zeit weiter ausgebaut werden soll.

EMSA-Video zum 8er-Ensemble:

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I. Pflichtbereich in der Sekundarstufe I

Jahrgangsstufe 5

Im Musikunterricht der Jahrgangsstufe 5 ist neben dem Singen das Blockflötenspiel als praktische Auseinandersetzung mit einem Musikinstrument für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch. Somit steht die Umgangsweise des „Musik Machens“ im Zentrum des Unterrichts in dieser Jahrgangsstufe. Der instrumentalpraktische Ansatz hat den Vorteil, dass die notwendigen theoretischen Musikkenntnisse auf spielerische Weise vermittelt werden. Zudem werden das rhythmische Gefühl, die sinnliche Erfahrung mit Klang und das gegenseitige Zuhören gefordert und gefördert.

Diese Erfahrung mit dem Erlebniswert von Musik und ihren Gestaltungsmöglichkeiten ist Voraussetzung für die Annahme des weiteren Angebots der Schule im Musikbereich, insbesondere innerhalb des Bläser- und Streicherkurses in der Jahrgangsstufe 6.

Die anderen Umgangsweisen mit Musik werden von dieser musikpraktischen Umgangsweise aus im Laufe des Schuljahres obligatorisch so miteinbezogen, dass jede weitere Umgangsweise („Musik hören“, „sich über Musik informieren“, „über Musik nachdenken“) mindestens einmal innerhalb der Jahrgangsstufe 5 zielbezogen in die Unterrichtsplanung mit einfließt.

Mittelstufe

Aufbauend auf den Erfahrungen der 5. Klasse und unter Einbeziehung der schon erworbenen instrumentalen Fähigkeiten wird der theoretische und historische Ansatz der Musikbetrachtung mehr in den Vordergrund gestellt. Nach Möglichkeit werden die theoretischen Kenntnisse durch praktischen Einsatz von Keyboards verdeutlicht und vertieft.

II. Wahlbereich in der Sekundarstufe I

Jahrgangsstufe 6

Die zweite Zielsetzung ist die individuelle Förderung musikalischer Fähigkeiten. Da diese über den privaten Sektor oder die Musikschulen heutzutage nicht immer befriedigend funktioniert, kommen hierfür Modelle wie Bläserkurse oder Streicherkurse in Frage. In vielen Schulen wurden in den letzten Jahren diverse Modelle dafür entwickelt. Das für unsere Schule gültige Modell zur Musik-/Kunst-Differenzierung in der Jahrgangsstufe 6 wurde im Schuljahr 1999/2000 begonnen und wird seitdem mit nur geringen Modifikationen durchgeführt. Es besteht in einer Wahlmöglichkeit zwischen

  • dem Bläserkurs oder Streicherkurs (3-stündig: neues Instrument erlernen)
  • dem Normalkurs (1,5-stündig Musik und 1,5-stündig Kunst)
  • dem Kunst-„Spezial“- Kurs (3-stündig Kunst spezial).

Im Bläserkurs kann man ein Holzblasinstrument (Querflöte, Klarinette, Saxophon) oder ein Blechblasinstrument (Trompete, Posaune) erlernen. Im Streicherkurs kann man zwischen Violine, Bratsche, Violoncello oder Kontrabass wählen. Zusätzlichen können bis zu zwei Kinder pro Jahrgang Schlagzeug und zwei Kinder E-Bass zur Unterstützung des Bläserkurses spielen.

III. Sekundarstufe II

In der Jahrgangsstufe EF findet der Musikunterricht ganzjährig in der Regel dreistündig statt. Der Musikunterricht übernimmt inhaltlich und methodisch die wissenschaftspropädeutische Vorbereitung für die Qualifikationsphase.

In den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 kann ein dreistündiger Grundkurs oder ein fünfstündiger Leistungskurs belegt werden. Inhaltlich richtet sich der Unterricht u.a. nach den Vorgaben des Zentralabiturs. Insbesondere im Leistungskurs werden die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, Gestaltungsaufgaben zu lösen, eigene Kompositionen mit Ausfertigung der Partitur und Stimmenauszügen anzufertigen, sowie ihre Kompositionen mit einem Profi-Ensemble klanglich zu realisieren. Dazu findet ein Kompositionsprojekt mit dem niederländischen Ensemble „de ereprijs“ statt.

Schulministerium NRW, Vorgaben für das Zentralabitur im Fach Musik

IV. Musik im außerunterrichtlichen Rahmen

Schon traditionell hat die Musik einen äußerst hohen Stellenwert innerhalb des AG-Bereichs. Dieser wurde in den letzten Jahren systematisch erweitert. Je nach Wahl der Schülerinnen und Schüler und abhängig von Lehrersituation werden angeboten:

  • Chor 5/6 (5. und 6. Jahrgangsstufe)
  • Chor II (Jahrgänge 7 bis Q2)
  • Training Orchestra
  • Orchester

In Zusammenarbeit mit der Musikschule Hattingen:

  • 5er-Ensemble
  • 8er-Ensemble
  • Swing-Pool Band
  • Concert-Funk Band

Konzerte

Im Laufe eines Schuljahres werden folgende Konzerte teilweise in Kooperation mit der Musikschule Hattingen geplant:

  • Weihnachtskonzerte: im Dezember an einem Wochenende vor den Weihnachtsferien, zwei Konzerte
  • Konzert mit „de ereprijs“ im Rahmen des Kompositionsprojekts in der Q2: Ende März
  • Sommerkonzerte: im Juni/Juli an einem Wochenende vor den Sommerferien, zwei Konzerte